Saison 2014

 

Eine erfolgreiche Saison im Inline-Skater-Hockey für die Stock City Oilers

Die Stock City Oilers sind Meister in der Nationalliga in der Saison 2014.

Mit 2 überlegenen Siegen in der Finalserie gegen den Iron Spiders Hockeyclub sicherten sich die Oilers 1 nach der Niederlage im Finale 2013 erstmals den Meistertitel in der Nationalliga. Die Spiders wurden 13.6 und 10:3 bezwungen.

Der Gewinn der Meisterschaft wurde durch viele Umstände entscheidend beeinflusst. Es begann mit der Entscheidung den nicht mehr entsprechenden und durch die ISHA (Verband) für Meisterschaftsspiele gesperrten Platz zu sanieren. Dies wurde durch Förderungen von Land NÖ, ASVÖ-NÖ, ISHA, sowie unseren langjährigen Sponsoren (Raiffeisen Reisebüro, Baumeister Lahofer/Wolkersdorf, Mazda Vock & Seiter, Elektrotechnik Bschliehsmaier und Moll Motor)
und durch viele unbezahlten Arbeitsstunden von Mitgliedern der Oilers Familie ermöglicht.

Wie schon am Ende der Saison angekündigt haben die Oilers heuer erstmals 2 Mannschaften gestellt – eine spielte in der Regionalliga Ost (früher Landesliga), die andere nahm an der Qualifikationsrunde für die Bundesliga teil und spielte danach in der Nationalliga.

Nach dem eher gescheiterten Versuch einer Spielgemeinschaft im Jahr 2013  wurde der Kader der Regionalliga-Mannschaft entscheidend verstärkt und man rechnete sich Chancen aus vorne mitspielen zu können. Nach dem Grunddurchgang wurde der 4. Platz erreicht, doch durch unnötige Niederlagen in der ersten Play Off Runde wurde es letztendlich nur der 5. Platz.

Die Oilers 1 konnten sich vor Saisonbeginn entscheidend verstärken: Vladimir Oleksak (Goalie) und die neuen Feldspieler Benjamin Strer, Alex Pamperl, Stefan Haslinger und Tobias Lindmaier waren eine Bereicherung und weit mehr als ein Ersatz für abgewanderte Spieler.
Durch die für einige Spieler ungünstige Ansetzung von Spielterminen (spielen berufsbedingt nicht möglich) und durch verletzungsbedingten Ausfall mussten die Oilers 1 jedoch in der Qualifikationsrunde teilweise personalmäßig am Limit spielen.
Nach dem 8. Platz (von 12) in der Qualifikationsrunde – die ersten 6 spielten Bundesliga – hiess es für uns wie im Vorjahr Nationalliga. Nach dem 1.Spieltag hatten wir bereits 2 Siege auf dem Konto (gegen Torpedo Donaustadt 11:7 und gegen 95ers2 5:4. Dann kam unser Auslandstrip nach Beltinci in Slowenien gegen die besonders heimstarke Mannschaft von Horobek Felce. Trotz langer Busfahrt gelang mit nur 7 Feldspielern ein Sieg (8:7) und auch das 2. Spiel gegen Szombathely wurde gewonnen. Im letzten  Bewerb des Grunddurchganges kamen die Iron Spiders nach Stockerau und besiegten uns 11:7. Dennoch war der 2.Platz sicher und damit die Teilnahme am Playoff.

Im Semifinale spielten die Oilers gegen die 95ers2 aus Wien. Das 1. Spiel in Stockerau konnte man knapp gewinnen (6:5). Beim Retourspiel in Wien stand erstmals die stärkste Mannschaft zur Verfügung und so gab es einen eindeutigen Sieg (10:4).

Eine optimale Ansetzung der Termine für das Finale ermöglichte es den Oilers wieder in beiden Spielen mit der stärksten Mannschaft anzutreten. Nachdem die Spiders bereits in Wien eine empfindliche 13:6 Niederlage einstecken mussten, waren sie auch beim Antreten in Stockerau chancenlos (Oilers siegten 10:3). Mit diesem Heimsieg auf dem renovierten Platz in der Alten Au sicherten sich die Stock City Oilers 1 zum ersten Mal den Meistertitel in der Nationalliga.

Gleichsam als Draufgabe wurde Christoph Dolecek sowohl punktebester Spieler als auch bester Torschütze.

Leider fand es kein Vertreter des Verbandes (ISHA) der Mühe wert, die Fahrt nach Stockerau anzutreten und Medaillen und Pokal zu überreichen.

Bericht: Peter Wenzel