Allgemein

.) Herr Swoboda, Sie sind Manager der ersten Kampfmannschaft der Stock City Oilers, welche Ziele haben Sie sich für die kommende Eishockeysaison vorgenommen?

 


Als Manager der ersten Kampfmannschaft weiß ich nur zu gut, dass unser Verein ohne Jugendarbeit bloß die Hälfte wert wäre. Meine Aufgabe sehe ich darin eine gesunde Mischung an sportlichen Ergeiz und Spaß zu vermitteln. Die Jugendlichen sehen die erste Kampfmannschaft als Ziel, wo sich jeder gerne in einigen Jahren sehen würde. Daher ist mein oberstes Gebot die Erhaltung unserer Struktur mit einem Team in der NÖ Landesliga und dem Eliteligateam.

 

.) Voriges Jahr wie vor zwei Jahren wurden die Oilers in ihrer Liga Zweiter. Das ist zwar ein gutes Ergebnis, aber sind die Stock City Oilers nicht verdammt ewiger Vizemeister zu sein?
 
Es darf nicht vergessen werden, wir spielen in der dritthöchsten Eishockeyliga in Österreich. Viele Vereine wünschen sich so erfolgreich zu sein! Im Finalspiel in der letzten Saison gegen die Raptors Eisenstadt hatten wir im ersten Drittel und am Beginn des zweiten Drittels die Spielführung. Im letzten Drittel jedoch drehte sich der Spieß um und wir nahmen Chancen für weitere Tore nicht wahr, die Raptors hingegen schon. Ich bin aber aufgrund von gelernten Fehlern und zwei neuen Spielerkollegen zur Verstärkung des Teams zuversichtlich, dass wir diesmal den Titel nach Stockerau holen werden.

 

.) Welche personelle Veränderungen gab es in der Kampfmannschaft?
 
Die Mannschaft rund um Trainer Dusan Masaryk ist fast unverändert. Wir bauen bei der ersten Kampfmannschaft auf Kontinuität und Erfahrung. In der Mannschaft neu sind Olsak Patrik im Tor und Klaus Jürgen Haas soll als Stürmer für die notwendigen Tore sorgen. Gleich fünf Spieler aus dem Kader der zweier Mannschaft  (NÖ Landesliga) sollen heuer den Sprung in die Erste schaffen.

 

.) Was macht Sie am meisten stolz auf die Stock City Oilers?
 
Der Teamgeist, der sich wie ein roter Faden durch den ganzen Verein zieht. Wir nehmen auch heuer wieder am Ferienspiel, am Drachenbootrennen und am Erdäpfelfest teil. Wir sind ein Ganzjahresverein geworden. Darauf bin ich stolz.

 

.) Seit einem Jahr spielen die Oilers in der steirischen Liga. Wie kam es dazu? 
 
Nach der Auflösung der Eishockeyliga Ost standen wir ohne Liga da, damals war die Auflösung der ersten Kampfmannschaft ein sehr realistischer Gedanke. Es waren die Spieler - die im Gegensatz zu anderen Vereine für die Matchs nicht bezahlt werden - die mich aufgefordert haben weiter zu machen. Ich begann eine neue Liga zu suchen und wie bekannt ist, wurden die Oilers in die steirische Eliteliga aufgenommen. Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass dies unsere Spielfahrten zuzüglich zu den enormen Kosten für die Ausrüstung usw. verteuerte. Nur durch unsere großzügigen Sponsoren können wir diese Kosten decken. Für diese Unterstützung möchten wir uns auf diesem Weg nochmals recht herzlich bedanken.