Eishockey

Ein Kaltstart, Nervenkitzel & Happy End

Nächster Shootout-Sieg für Oilers II

Wieder einmal mussten die Stock City Oilers II Überstunden machen. Im Nachtragsspiel der 1. Runde, ging es für die Mannschaft von Christian Hauser zum bereits dritten Mal in dieser Spielzeit ins Shootout. Und wieder hatten die Stockerauer das bessere Ende für sich!

Pfeiffer TernitzKevin Pfeiffer jubelt im Penaltyschießen. (Foto: Sebastian Masaryk)

Allerdings machten sich die Oilers auch wieder einmal das Leben sehr schwer. Denn wie so oft in dieser Saison erlebten die Niederösterreicher einen absoluten Kaltstart. Vor knapp 100 Besuchern liefen die Gastgeber bereits nach wenigen Sekunden in den ersten Konter - Benjamin Kirsteuer schließ den ersten Torschuss im Match eiskalt zum 1:0 ab. Die Eiswölfe nahmen in weiterer Folge den Schwung mit und kontrollierten die ersten 10 Minuten klar. Erst ein Blueliner von Alexander Pamperl brachte die Oilers nach 12 Minuten zurück ins Geschäft - 1:1. Allerdings nur kurzfristig! Denn Benjamin Kirsteuer sorgte nur 53 Sekunden später für die neuerliche Führung. Vom Bully weg gaben die Oilers aber die prompte Antwort. Kevin Pfeiffer stellte 7 Sekunden nach dem 1:2 mit einem Distanzschuss den Ausgleich wieder her. Damit war diese verrückte Phase aber noch nicht vorbei! Benjamin Kirsteuer schlug für die Gäste wiederum nur zwei Minuten später mit seinem persönlich dritten Tor zurück und besorgte den 3:2-Drittelendstand zu Gunsten der Ternitzer. Auch weil Kevin Pfeiffer danach mit zwei satten Schüssen zwei Mal an der Querlatte verzweifelte!

Nach einer lauten Kabinenansprache von Coach Hauser kamen die Oilers stark verbessert zurück auf die Eisfläche. Die Gastgeber hatten das Geschehen von Beginn weg im Mittelabschnitt im Griff und belohnten sich nach 25 Minuten mit dem 3:3-Ausgleich. Guido Friedrich servierte in den Slot auf Christoph Russocki, der keine Mühe hatte sein erstes Saisontor perfekt zu machen. Auch danach gaben die Oilers das Tempo vor, erspielten sich gute Möglichkeiten und ein Powerplay. Und in diesem ging die Heimmannschaft erstmals an diesem Abend in Führung. Nach feinem Pass von Captain Florian Kautz, war es ausgerechnet Ex-Goalie Philipp Mayer, der sein 1. Karriere-Ligator bejubeln durfte. Das Spiel war gedreht und das verdient! Danach hatten die Oilers noch gute Gelegenheiten die Führung auszubauen. Samuel Sommerauer scheiterte nach Idealpass von Guido Friedrich an Ternitz-Goalie Alvaro Simi sowie Stefan Haslinger im Breakaway. Es bliebt damit beim 4:3 für die Oilers nach 40 Minuten!

Marchhart Ternitz

Im dritten Spielabschnitt agierten beide Teams dann wieder auf Augenhöhe. Echte Großchancen waren in den letzten 20 Minuten aber Mangelware. Nur regierte der Kampf und die Intensität! Das Spiel wurde ruppiger und die Strafzeiten mehr. So gelang den Eiswölfen in Überzahl der Ausgleich zum 4:4. Patrick Schneider fälschte nach Kirsteuer-Schuss den Puck unhaltbar ab. Die letzten Minuten wurden dann hektisch, als Torfrau Paula Marchhart mit einem Check von den Beinen geholt wurde und einige Minuten behandelt werden musste. Die Stockerauerin konnte das Spiel aber zum Glück fortsetzen und wurde in der Verlängerung bzw. im Shooutout einmal mehr zum Matchwinner für die Oilers.

Denn Marchhart überzeugte in der Overtime mit einigen Big Saves und konnte auch im Penaltyschießen nach drei Schützen ihren Kasten sauber halten. Für die Oilers trafen indes Kevin Pfeiffer, Samuel Sommerauer und David Graschl! Damit war der dritte Saisonsieg in trockenen Tüchern.

Mit dem zweiten Heimerfolg sollten die Oilers ihr Playoff-Ticket in der Tasche haben. Ob es am Ende für das obere oder untere Playoff reicht, werden die kommenden drei Spiele zeigen. Am 21. Dezember geht es jedenfalls gegen Trautmannsdorf um die nächsten (Heim)Punkte.

5. Spieltag: Stock City Oilers II - Ternitzer Eiswölfe     5:4 n.P. (2:3 I 2:0 I 0:1 I 0:0 I 3:0)
Eislaufplatz Stockerau - Zuseher: 99
Tore: Pamperl (12.), Pfeiffer (13., PS), Russocki (25.), Mayer (31./PP1), Kirsteuer (1., 13., 15.), Schneider (53./PP1)

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